Auch an den Feiertagen raus in die Winterlandschaft

Weihnachten und Neujahr sind die großen Feste des Jahres. Sie führen Familien und Freunde zusammen. Doch an den Feiertagen starten wir alle auch wieder einen Großangriff auf unseren Organismus: Mit zu viel Essen und Alkohol.

Verbunden mit ausgedehnten Zeiten des Zusammensitzens und deshalb viel zu wenig Bewegung ist unser Körper für kurze Zeit mit völlig veränderten Bedingungen konfrontiert und damit einem höheren Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Gallenkolik, Magenverstimmung, Gichtanfälle oder Wirbelsäulenverspannungen sind häufige Leiden, mit denen die Patienten an den Feiertagen den ärztlichen Notdienst aufsuchen müssen.

Wenn auch langjährige Traditionen den Speiseplan bestimmen, sollten anfällige Menschen doch statt der Weihnachtsgans etwas Mageres genießen. Besonders Zuckerkranke sollten daran denken, dass fette Speisen den Stoffwechsel entgleisen lassen. Harnsäure und Blutfettwerte steigen an. Wenn vermehrter Alkoholgenuss ins Spiel kommt, ist das Risiko noch größer.

Ein weiteres Problem in der Weihnachtszeit ist die mangelnde Bewegung. Man sitzt gemütlich zusammen, das Fernsehprogramm bietet vieles und es fällt schwer, aktiv zu werden. Die Folge sind unter Umständen sehr schmerzhafte Verspannungen an Wirbelsäule und Gelenken. Dagegen helfen ausgedehnte Spaziergänge oder Sport. Je nach körperlicher Verfassung bieten sich Nordic Walking, Laufen oder Skilanglauf, Rodeln und Eislaufen an. Da bleibt nur noch zu hoffen, dass vielleicht das passende Geschenk unter dem Baum liegt.

Foto: Fotolia

Von: Dr. Bernhard Riedl









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