Mit kleinen Übungen einer Thrombose vorbeugen

Freuen Sie sich schon auf die nächste Reise? Ein gelungener Urlaub schenkt uns Kraft und neue Anregungen – ob beim Wandern auf dem Jakobsweg oder bei der Städtetour in New York. Doch wer im Flugzeug oder Bus mehr als vier Stunden sitzt, sollte ein paar kleine Vorsichtsmaßnahmen treffen, sonst riskiert er eine Thrombose.

Das ist der  Verschluss einer Vene durch ein Blutgerinnsel. Wenn sich der Reisende nach dem langen Flug wieder bewegt, kann sich der Blutpfropf lösen, durch den Körper wandern und in der Lunge hängen bleiben. Das führt  zur gefürchteten, manchmal tödlichen Lungenembolie. Auf jeden Fall aber wird das Herz massiv belastet.

Zum Glück gibt es eine Reihe von Gegenmaßnahmen. Menschen, die an  Krampfadern leiden oder  schon einmal eine Thrombose hatten, sind besonders gefährdet. Sie sollten ihre Krampfadern vor der Fernreise entfernen lassen. Sollte das nicht mehr möglich sein, empfehlen die Mediziner vom Regensburger Ärztenetz Kompressionsstrümpfe. In besonderen Fällen kann eine Heparinspritze zur Blutverdünnung sinnvoll sein.

Kleine Übungen helfen, eine Thrombose zu vermeiden: Auf Langstreckenflügen sollten Sie einen Sitz am Mittelgang wählen, um die Beine immer mal wieder ausstrecken zu können. Mit den Füßen kreisen, die Beinmuskeln anspannen, gelegentlich aufstehen und auf die Zehen stellen: Das alles unterstützt den Blutkreislauf.

Und noch ein Tipp: Meiden Sie Kaffee und Alkohol! Trinken Sie stattdessen ausreichend  Mineralwasser und Säfte, um das Blut so flüssig wie möglich zu halten. Dann steht der Besichtigungstour oder dem Naturgenuss nichts mehr im Wege.

Das DAK-Foto zeigt planschende Füße.

 

 

 

 

Von: Marion Koller









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