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Sieben Anästhesisten haben im Gewerbepark das größte ambulante OP-Zentrum Ostbayerns eröffnet. Die Patienten können sich dort operieren lassen und schon nach wenigen Stunden oder am nächsten Tag nach Hause zurückkehren.
Auf 1000 Quadratmetern befinden sich vier Operationssäle, drei Aufwachräume und sieben Klinikzimmer. Bei der Eröffnungsfeier Ende Juli besichtigten viele Gäste die großzügig gestaltete Etage im Regensburger Medipark.
Dr. Frank Vescia vom Regensburger Ärztenetz, einer der Betreiber, sieht mehrere Vorteile: "Der Patient bekommt schnell einen Termin, kennt seinen Operateur und hat ein niedrigeres Infektionsrisiko als im Krankenhaus."
20 Fachärzte, von der Gynäkologin über den Urologen bis zum Orthopäden, nutzen das OP-Zentrum. Für eine sichere, schonende Narkose sorgen die Anästhesisten. "Der Patient ist rasch wieder zuhause. Gesund wird er dort", sagt Vescia.
Falls die häusliche Betreuung nicht gewährleistet sei - etwa bei alleinstehenden Menschen - könne der Betroffene auch eine Nacht bleiben. Dafür stehen die Klinikbetten zur Verfügung.
Die Fachärzte operieren etwa Bandscheiben und Kniegelenke, entfernen Krampfadern, beseitigen Handfehlbildungen. Eine Zahnärztin saniert kariöse Kinderzähne, während der kleine Patient narkotisiert ist.
"Die Nachfrage nach ambulanten Operationen ist gestiegen, denn wir sind billiger als die Krankenhäuser. Unsere alten Räume waren zu beengt", erklärt Dr. Vescia die Neueröffnung. "Das war für die Patienten nicht mehr angenehm." Im OP-Zentrum könnten dank modernster Ausstattung auch die Arbeitsabläufe optimiert werden, beispielsweise die Sterilisation der Operationsbestecke.
Betreiber sind die Anästhesisten Dres. Vescia, Klaus Birkmeier, Rolf-Dieter Neu, Angela Müller, Beate Schulze, Stefan Kowollik und Thomas Mrotzek.
Von: Marion Koller

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