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Eine neue Haut für die Nasenspitze

Das Basaliom des Gesichts sitzt in 25 Prozent der Fälle auf der Nase. Mehr als 70 dieser Basaliome haben die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen Dr. Joachim Lachner und Dr. Joachim Friesenecker innerhalb von fünf Jahren operiert.

Nur nach Exzision sehr kleiner Tumoren lässt sich die Wunde durch Hautverschiebung primär verschließen. Verbleibt ein Hautdefekt von über acht Millimetern im größten Durchmesser, helfen eine Vielzahl von Verschiebelappen-Techniken oder Hauttransplantationen, ein gutes kosmetisches Ergebnis zu erzielen. Das berichtete Dr. Lachner beim 54. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Aachen.

Oft übernimmt der Nasenrücken die Spenderfunktion. Bei genau mittigen Defekten wenden die Kollegen den eigentlichen „Nasenrückenlappen“ an. Hier reicht der Parallelschnitt bis zu den Augenbrauen, der Hautlappen wird gerade heruntergezogen. Bei weiter seitlich liegenden Defekten kommt der Riegerlappen zum Einsatz. Dabei legen die Operateure die Schnitte möglichst weit seitlich, damit die Narben später nasenrückenfern im Schatten liegen.

Um hier spannungsfrei zu nähen, muss man auch im Glabellabereich Haut mobilisieren. Dass die Augenbrauen nach dem Eingriff etwas näher beieinander liegen, empfinden die Patienten in der Regel nicht als störend.

Von: Dr. Joachim Lachner und Dr. Joachim Friesenecker








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