Aktiv bleiben im Alter

Vitalität bewahren: Tipps und Strategien für eine dynamische und gesunde Lebensweise


Wir alle streben danach, im Alter möglichst lange unabhängig und selbstständig zu sein, Freude am Leben zu haben, den Alltag ohne Schmerzen zu bewältigen und mobil zu bleiben. Um diesen Wunsch in die Realität umzusetzen, ist es besonders wichtig, Beweglichkeit und Kraft zu erhalten oder zu trainieren.

Kraft- und Ausdauertraining für Senioren

Mit fortschreitendem Alter lässt auch die Muskelkraft nach. Insbesondere in der zweiten Lebenshälfte verstärkt sich dieser Prozess und kann zu Einschränkungen im Alltag führen. Zusätzlich treten oft Schmerzen und Gebrechen auf, die zu Schonhaltungen und mangelnder Bewegung führen. Doch genau das ist höchst kontraproduktiv und kann sogar gefährlich sein. Ein Mangel an Muskelkraft erhöht das Risiko von Stürzen und beeinträchtigt die Koordination. Auch die Gelenke verschleißen schneller und das Gehirn wird in Mitleidenschaft gezogen. Daher ist es unerlässlich, auch im Alter aktiv zu bleiben. Übungen wie Kraft- und Ausdauertraining sowie Seniorengymnastik oder verschiedene Sportarten können dabei helfen, die körperliche Fitness zu erhalten und Einschränkungen zu vermeiden. Denn wie schon die alten Römer wussten: Ein gesunder Geist wohnt nur in einem gesunden Körper.

Für Fitness ist es nie zu spät

Regelmäßige Bewegung bringt Körper, Geist und Seele in Schwung. Die drei Bereiche sind eng miteinander verbunden und wenn Sie sich in Ihrer Haut wohlfühlen und aktiv daran arbeiten, dass dies so bleibt, erhöhen Sie Ihre Chancen, lange fit, gesund und unabhängig zu bleiben.
Bei Sport im Alter geht es aber nicht in erster Linie um Leistung, sondern um die Freude an der Bewegung für mehr Lebensqualität. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mögliche Aktivitäten, damit Sie sich nicht überlasten.

Diese Vorteile bringt Fitness in der zweiten Lebenshälfte:

  • Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Stärkung von Muskeln, Gelenken und Knochen
  • Verbesserung von Koordination und Beweglichkeit
  • Verbesserung des Blutzuckerspiegels und der Cholesterinwerte
  • Verbesserung der Regenerationsfähigkeit
  • Mehr Glücksgefühle, Wohlbefinden und Lebensfreude
  • Mehr Vitalität
  • Steigerung des Denkvermögens

Bewegung bewusst in den Alltag bringen

Da nicht jeder der Typ für ein Fitnessstudio ist, lohnt es sich, einen genauen Blick auf den normalen Alltag zu werfen. Da dieser in der Regel aus Bewegungen besteht, können wir sie auch bewusst als sportliche Einheiten nutzen. Wichtig ist, dass alle Aktivitäten der eigenen körperlichen Verfassung angepasst sind. Am einfachsten geht das, kleine Übungen aus bekannten Bewegungsabläufen zu machen. Wenn Sie sich an den Esstisch oder auf die Couch setzen, stehen Sie dreimal wieder auf. Damit trainieren Sie nicht nur das sichere Hinsetzen und Aufstehen, sondern auch Ihre Bein- und Bauchmuskulatur. Während des Zähneputzens könnten Sie auf der Stelle gehen, ebenso beim Kochen oder beim Aufhängen der Wäsche. Auch Gartenarbeit hält fit und bringt Spaß. Richten Sie sich bewusst auf, achten Sie auf Ihre Atmung und machen Sie gleichmäßige Bewegungen. Es gibt viele Möglichkeiten, den Alltag sportlicher zu gestalten.

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Möchten Sie an Ihrer Fitness arbeiten, mit einer neuen Sportart starten oder nach langer Zeit wieder mit Sport anfangen? Dann können die Hausärztin und der Hausarzt eine grundlegende Untersuchung im Rahmen des sogenannten Gesundheits-Check-up durchführen, der von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird.

Wer bei der AOK versichert und bei einem teilnehmenden Hausarzt in Behandlung ist, kann den Check up auch jedes Jahr durchführen lassen. Weiter Infos finden Sie hier.

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Wer eine gezieltere Beratung wünscht, kann sich direkt an den Spezialisten im Regensburger Ärztenetz wenden:

Dr. med. Frank Möckel, Sportmediziner

Im Gewerbepark D 50
93059 Regensburg
Telefon: (0941) 46418-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.Website: www.sportmedizin-moeckel.de