Stürze bei älteren Menschen

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Auf einen Blick

  • Viele ältere Menschen haben Angst zu stürzen – die meisten Stürze haben aber zum Glück keine schweren Folgen.
  • Häufige Ursachen sind Stolperfallen in der Wohnung oder schlecht sitzende Schuhe.
  • Auch Erkrankungen und bestimmte Medikamente können das Risiko für Stürze erhöhen.
  • Wichtig ist, Hindernisse im Alltag zu erkennen und zu beseitigen.
  • Wer körperlich aktiv bleibt, schützt sich vor Stürzen.

Ursachen und Risikofaktoren


Stürze passieren oft durch Hindernisse und Stolperfallen in der eigenen Wohnung oder auch im Treppenhaus, Garten oder Hauseingang. Dazu gehören zum Beispiel Türschwellen, Stufen, hochstehende Teppichkanten oder lose auf dem Boden liegende Kabel. Auf glatten Böden, losen Teppichen, in der Dusche oder Badewanne kann man leicht ausrutschen. Auch locker sitzende Hausschuhe, Schuhe mit sehr glatter Sohle oder das Laufen auf Socken können das Risiko für Stürze erhöhen.

Stürze können außerdem die Folge gesundheitlicher Probleme sein. Dazu gehören u.a.:

 

Vorbeugung


Es gibt eine einfache Maßnahme gegen Stürze: Man kann die eigene Wohnung auf Stolperfallen überprüfen und diese beseitigen (lassen). Was darüber hinaus sinnvoll ist, hängt von der persönlichen und gesundheitlichen Situation ab. Infrage kommen zum Beispiel:

  • Bewegungsprogramme,
  • Gehhilfen, wie ein Rollator und andere Hilfsmittel,
  • die Behandlung von Gesundheitsproblemen, die Stürze auslösen

Auch Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten können bei der Umsetzung einiger Maßnahmen helfen. Sie können etwa bei einem Hausbesuch beobachten, in welchen Alltagssituationen Sturzgefahr besteht, und Vorschläge zur Vorbeugung machen.